Einzelunternehmen gründen

Kompletter Leitfaden 2025

Einzelunternehmen gründen

Christian

Christian

Gründer von shoperate

Die smarte Registrierkasse

Ein Einzelunternehmen zu gründen ist der schnellste Weg in die Selbstständigkeit: wenig Bürokratie, kein Mindestkapital, sofort startklar. Hier bekommst du den kompletten Überblick – von Varianten wie Kleingewerbe oder Freiberuflichkeit bis zu Steuern, Kosten und Gründungsschritten. So legst du ohne Umwege los und triffst die richtigen Entscheidungen von Anfang an.

Einzelunternehmen gründen

Einzelunternehmen gründen

Ein Einzelunternehmen ist die einfachste Form, in Deutschland ein eigenes Business zu starten. Du gründest allein, ohne Gesellschafter, ohne Mindestkapital und ohne komplizierte Verträge. Sobald du mit Gewinnerzielungsabsicht tätig wirst, giltst du rechtlich als Einzelunternehmer. Ob du ein Kleingewerbe, ein gewerbliches Einzelunternehmen, ein freiberufliches Einzelunternehmen oder ein eingetragener Kaufmann (e.K.) wirst, hängt von deiner Tätigkeit ab.

Du haftest immer persönlich und unbeschränkt, also mit Geschäfts- und Privatvermögen. Die Gründung selbst ist schnell erledigt: Gewerbe anmelden (außer Freiberufler), Fragebogen beim Finanzamt, Berufsgenossenschaft, ggf. IHK/HWK.

Für Gründer ist diese Rechtsform beliebt, weil du Entscheidungen schnell triffst, kaum Bürokratie hast und sofort starten kannst. Gleichzeitig musst du die Risiken kennen: Haftung, Steuern, Buchhaltung und die Wahl, ob du die Kleinunternehmerregelung nutzen willst.

Gründungskosten für Einzelunternehmen

Die Gründung ist günstig: In den meisten Städten zahlst du 20–65 € für die Gewerbeanmeldung. Freiberufler zahlen sogar 0 €, weil keine Gewerbeanmeldung nötig ist. Weitere Kosten hängen von deinem Bedarf ab: Geschäftskonto (0–15 € mtl.), erste Versicherungen (Betriebshaftpflicht), Domain & Hosting (5–15 € mtl.) sowie optional Steuerberatung (100–500 €).

Pflichtkosten entstehen nur dann, wenn du als eingetragener Kaufmann (e.K.) firmierst – dort fallen zusätzlich ca. 200–300 € für Notar und Handelsregister an.

Wenn du Mitarbeiter beschäftigst, können weitere Anmelde- und Versicherungskosten entstehen. Insgesamt bleibt die Gründung im Vergleich zu GmbH oder UG extrem günstig und risikoarm.

Der Hauptkostenpunkt ist nicht der Start, sondern laufende Posten wie Versicherungen, Steuern und Betriebsausgaben. Deshalb ist ein schneller Überblick wichtig – im Hauptteil findest du dafür Checklisten und klare Zahlen.

Was braucht man für Gründung?

Rein formal brauchst du sehr wenig. Für Gewerbetreibende: Personalausweis, Gewerbeformular, Anmeldung über ELSTER (steuerliche Erfassung). Für Freiberufler: Nur ELSTER.

Wichtig wird, was drumherum passiert: Du brauchst eine Geschäftsidee, eine grobe Finanzplanung, ein Geschäftskonto, ein Buchhaltungssystem und – je nach Branche – Qualifikationen oder Nachweise (z. B. Meisterpflicht im Handwerk).

Sobald das Gewerbe oder die freiberufliche Tätigkeit angemeldet ist, folgt automatisch die Meldung an IHK/HWK, Berufsgenossenschaft und Finanzamt.

Mehr ist es nicht – die eigentliche Arbeit beginnt danach: Steuern, Rechnungen, Versicherungen, Umsatzschätzung, Kleinunternehmerregelung, Buchhaltung einrichten. Genau das wird im Hauptteil Schritt für Schritt erklärt.

Kann man nebenberuflich gründen?

Ja, das ist problemlos möglich. Nebenberufliche Einzelunternehmen sind in Deutschland weit verbreitet: Du arbeitest weiterhin im Angestelltenverhältnis, startest aber parallel dein Gewerbe oder deine freiberufliche Tätigkeit.

Wichtig ist nur: Arbeitgeber informieren, wenn dein Arbeitsvertrag Nebentätigkeiten regelt. Außerdem darf die Tätigkeit nicht während der Arbeitszeit stattfinden und nicht in Konkurrenz zum Arbeitgeber stehen.

Steuerlich gibt es keine Unterschiede: Gewerbeanmeldung, Finanzamt, EÜR oder Buchführung funktionieren genauso wie im Haupterwerb. Die Krankenversicherung kann aber relevant werden: Wenn dein Gewinn steigt, kann die Kasse dich neu einstufen.

Nebenberuflich starten ist ideal, um Risiken gering zu halten. Du testest deine Idee, bevor du dich voll selbstständig machst.

Ablauf der Gründung

Der Ablauf ist überall ähnlich:

  1. Geschäftsidee & Planung
  2. Gewerbe anmelden (außer Freiberufler)
  3. Finanzamt: steuerliche Erfassung
  4. Geschäftskonto & Buchhaltung einrichten
  5. Berufsgenossenschaft anmelden
  6. IHK/HWK (falls Pflicht)
  7. Optional: Versicherungen & Genehmigungen
    Je nachdem, ob du Kleingewerbe, Freiberufler oder e.K. bist, ändern sich einzelne Schritte leicht. Die komplette, detaillierte Schritt-für-Schritt-Anleitung folgt im Hauptteil.

Die wichtigsten Fragen zum Einzelunternehmen hast du jetzt im Schnellüberblick. Damit du sicher und ohne Umwege starten kannst, folgt im nächsten Abschnitt die vollständige Anleitung: alle Varianten des Einzelunternehmens, alle Voraussetzungen und jeder einzelne Schritt der Gründung.

Was ist ein Einzelunternehmen?

Ein Einzelunternehmen ist die einfachste Form, in Deutschland selbstständig tätig zu werden. Du gründest allein, brauchst kein Mindestkapital und keinen Gesellschaftsvertrag. Rechtlich trittst du als natürliche Person auf. Gewinne, Risiken, Entscheidungen – alles liegt zu 100 % bei dir.

Ein zentraler Punkt ist die persönliche und unbeschränkte Haftung. Du haftest mit gesamtem Geschäfts- und Privatvermögen. Das macht die Gründung unkompliziert, erhöht aber dein Risiko, wenn etwas schiefgeht. Gerade deshalb ist ein klarer Überblick über Steuern, Versicherung und Buchhaltung wichtig.

Im deutschen System unterscheidet man drei Varianten:

Freiberufler

Freiberufler gelten rechtlich als Einzelunternehmer, müssen aber kein Gewerbe anmelden. Zu den freien Berufen gehören u. a. Ärzte, Designer, Journalisten, Coaches, Ingenieure und andere katalog- und katalogähnliche Berufe.

Wesentliche Merkmale:

  • Keine Gewerbesteuer
  • Keine IHK-Pflicht
  • EÜR ausreichend
  • Anmeldung direkt beim Finanzamt über ELSTER

Ob deine Tätigkeit wirklich freiberuflich ist, entscheidet das Finanzamt.

Kleingewerbetreibende

Kleingewerbe ist keine eigene Rechtsform – es bezeichnet Einzelunternehmer, die nicht kaufmännisch geführt werden müssen.

Typisch: kleine Händler, Dienstleister, Gastronomie-Nebenbetriebe, Beauty- und Handwerksservices ohne Meisterpflicht.

Vorteile:

  • Gewerbeanmeldung für 20–65 €
  • Keine Bilanzpflicht
  • Keine Handelsregistereintragung
  • Gewerbesteuer-Freibetrag 24.500 €

Diese Variante ist der Standard für die meisten Gründer.

Eingetragener Kaufmann (e.K.)

Sobald ein Betrieb kaufmännischen Umfang erreicht (i. d. R. ab ca. 600k–800k € Umsatz oder 6-stelligen Gewinnen), wird die Eintragung ins Handelsregister verpflichtend.

Merkmale:

  • Zusatz „e.K.“ im Namen
  • Doppelte Buchführung, Bilanz & GuV
  • Notar & Handelsregister: ca. 200–300 €
  • Höhere Außenwirkung und Rechtssicherheit

Viele Gründer starten als Kleingewerbe und wechseln später automatisch oder freiwillig in den e.K.-Status.

Die Kleinunternehmerregelung (§ 19 UStG)

Sie ist kein eigener Unternehmenstyp, sondern eine Umsatzsteuervereinfachung für alle Einzelunternehmer – egal ob freiberuflich, Kleingewerbe oder e.K.

Bedingungen:

  • Vorjahr unter 25.000 € Umsatz
  • Laufendes Jahr voraussichtlich unter 100.000 €

Du stellst Rechnungen ohne Umsatzsteuer aus und hast keinen Vorsteuerabzug.

Ideal für Gründer mit wenig administrativem Aufwand oder starkem Privatkundengeschäft.

Voraussetzungen, um ein Einzelunternehmen zu gründen

Um ein Einzelunternehmen zu starten, brauchst du nur wenige formale Grundlagen. Du musst volljährig und voll geschäftsfähig sein. Ein deutscher Wohnsitz ist hilfreich, weil das Finanzamt dich dort steuerlich einordnet. Für bestimmte Tätigkeiten können Qualifikationen erforderlich sein, etwa ein Meistertitel im Handwerk oder behördliche Erlaubnisse im Gesundheits-, Bewachungs- oder Gastgewerbe.

Rein rechtlich brauchst du kein Mindestkapital. Praktisch solltest du trotzdem genug finanzielle Reserven einplanen, um die ersten Monate abzudecken. Die meisten Gründer starten mit einem Kleingewerbe oder einer freiberuflichen Tätigkeit, weil dafür nur die Gewerbeanmeldung bzw. die steuerliche Erfassung über ELSTER nötig ist.

Zusätzlich wichtig: eine klare Geschäftsidee, ein einfaches Finanzkonzept, ein ordentliches Ablagesystem und ein Geschäftskonto, um private und geschäftliche Umsätze zu trennen. Diese Punkte sind nicht gesetzlich vorgeschrieben, machen aber den Start deutlich einfacher und reduzieren Fehler in der Buchhaltung.

💡 Merke: Die formalen Einstiegshürden sind minimal – entscheidend sind klare Strukturen und die passenden Genehmigungen für deine Tätigkeit.

Welche Varianten eines Einzelunternehmens gibt es?

Ein Einzelunternehmen kann rechtlich in drei Formen auftreten. Welche Variante für dich gilt, hängt ausschließlich von deiner Tätigkeit und dem Umfang deines Geschäfts ab – nicht von deiner persönlichen Wahl.

Freiberufler

Freiberufler gehören zu einer gesetzlich definierten Gruppe (z. B. Designer, Ärzte, Journalisten, Ingenieure, Coaches, Künstler). Sie müssen kein Gewerbe anmelden, zahlen keine Gewerbesteuer und sind nicht IHK-pflichtig. Die Anmeldung erfolgt ausschließlich beim Finanzamt über ELSTER. Buchhalterisch genügt die Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR). Ob du wirklich freiberuflich bist, entscheidet das Finanzamt anhand deiner Tätigkeit.

Kleingewerbetreibende

Die Mehrheit der Gründer startet als Kleingewerbe. Diese Form ist ideal für kleine Händler, Dienstleister, Gastronomie-Nebenbetriebe und viele salon- oder handwerksnahe Tätigkeiten. Du meldest ein Gewerbe an, brauchst kein Startkapital, keine Bilanz und keinen Handelsregistereintrag. Solange dein Betrieb keinen kaufmännischen Umfang erreicht, bleibst du Kleingewerbetreibender. Der Gewerbesteuer-Freibetrag beträgt 24.500 €.

Eingetragener Kaufmann (e.K.)

Wenn dein Betrieb kaufmännisch geführt werden muss (meist ab höheren Umsätzen, vielen Kunden, komplexen Abläufen), wirst du automatisch oder freiwillig zum eingetragenen Kaufmann. Dafür ist ein Handelsregistereintrag notwendig. Du führst doppelte Buchhaltung, erstellst Bilanz und GuV und nutzt den Namenszusatz „e.K.“. Die Außenwirkung ist professioneller, die Pflichten sind umfangreicher.

Kleinunternehmerregelung (§ 19 UStG)

Diese Regelung betrifft die Umsatzsteuer – nicht die Art des Einzelunternehmens. Wenn dein Umsatz im Vorjahr unter 25.000 € lag und im laufenden Jahr voraussichtlich unter 100.000 € bleibt, kannst du Rechnungen ohne Umsatzsteuer ausstellen. Du hast keinen Vorsteuerabzug, aber weniger Bürokratie. Sie eignet sich besonders für Gründer mit Privatkundenfokus oder niedrigem Verwaltungsaufwand.

💡 Merke: Die Wahl hängt von deiner Tätigkeit und deinem Umfang ab – nicht davon, was „besser klingt“. Freiberufler, Kleingewerbe und e.K. sind klar vorgeschrieben.

Schritte: So gründest du ein Einzelunternehmen

Die Gründung eines Einzelunternehmens ist in Deutschland klar strukturiert. Du arbeitest die Schritte nacheinander ab – viele Behörden melden sich anschließend automatisch bei dir. Die folgenden Punkte bilden den kompletten Ablauf vom ersten Konzept bis zur offiziellen Registrierung.

1) Geschäftsidee und Businessplan

Auch wenn kein formaler Businessplan vorgeschrieben ist, brauchst du Klarheit über Angebot, Zielgruppe, Preise und erwartete Kosten. Eine einfache Finanzplanung hilft dir, typische Startfehler zu vermeiden.

Typische Inhalte:

  • Was verkaufst du genau?
  • Wer ist deine Zielgruppe?
  • Welche Preise sind realistisch?
  • Welche laufenden Kosten entstehen monatlich?

⚠️ Achtung: Ohne klare Preis- und Kostenkalkulation rutschen viele Gründer direkt in Liquiditätsprobleme.

💡 Merke: Ein einfacher, realistischer Plan schlägt jedes perfekte 40-Seiten-Dokument.

2) Name für dein Einzelunternehmen

Bei Freiberuflern und Kleingewerben muss dein Familienname enthalten sein („Max Bauer – Webdesign“). Ergänzungen wie Branchenbezeichnungen oder Fantasienamen sind erlaubt. Beim e.K. hast du mehr Freiheit und darfst reine Fantasienamen nutzen, solange der Zusatz e.K. enthalten ist.

Gute Namensregeln:

  • Kurz, prägnant, gut aussprechbar
  • Rechtskonform (Name + Branche)
  • Keine Markenrechte verletzen

⚠️ Achtung: Namen ohne deinen Familiennamen sind beim Kleingewerbe nicht zulässig.

💡 Merke: Wenn du maximale Namensfreiheit möchtest, brauchst du einen Handelsregistereintrag.

3) Gewerbeanmeldung

Für Gewerbetreibende ist sie Pflicht. Du füllst das Formular online oder vor Ort aus. Das Amt informiert danach automatisch Finanzamt, IHK/HWK und Berufsgenossenschaft.

Du benötigst:

  • Personalausweis
  • Tätigkeitsbeschreibung
  • Kontaktdaten

Gebühren: 20–65 €.

Häufige Fehler:

  • Tätigkeit zu eng oder zu weit beschrieben
  • Vergessen, Nebentätigkeit anzugeben
  • Dienstleistungen falsch zugeordnet

⚠️ Achtung: Eine unklare Tätigkeitsbeschreibung kann später Bußgelder, Zusatzgenehmigungen oder steuerliche Konflikte auslösen.

💡 Merke: Schreib deine Tätigkeit lieber etwas breiter, aber klar verständlich.

4) Anmeldung beim Finanzamt (ELSTER)

Nach der Gewerbeanmeldung bekommst du automatisch den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung. Freiberufler starten direkt über ELSTER.

Darin entscheidest du:

  • Umsatzsteuer: Regelbesteuerung oder Kleinunternehmer
  • Erwartete Umsätze & Gewinne
  • Art der Tätigkeit
  • Kontodaten & Adresse

Wichtig: Deine Angaben bestimmen die Vorauszahlungen und deine steuerliche Einstufung.

⚠️ Achtung: Zu niedrige Umsatz- oder Gewinnschätzungen führen später zu hohen Nachzahlungen.

💡 Merke: Trage realistische Werte ein – keine Wunschzahlen.

5) Geschäftskonto eröffnen

Ein Geschäftskonto ist nicht vorgeschrieben, aber dringend zu empfehlen. Es trennt private und geschäftliche Buchungen und erleichtert die Steuer.

Vorteile:

  • klare Übersicht
  • weniger Fehler in der Buchhaltung
  • saubere Belegzuordnung
  • professioneller Auftritt

⚠️ Achtung: Vermischte Zahlungen zwischen Privat- und Geschäftskonto verursachen Chaos in der EÜR.

💡 Merke: Nutze ein separates Konto ab Tag 1 – das spart Zeit und Nerven.

6) Berufsgenossenschaft, IHK oder HWK

Innerhalb einer Woche meldest du dein Unternehmen bei der zuständigen Berufsgenossenschaft an. Das ist Pflicht, auch wenn du keine Mitarbeiter hast. Die IHK oder HWK meldet sich automatisch nach deiner Gewerbeanmeldung.

Wichtig:

  • Freiberufler sind nicht IHK-pflichtig
  • Gewerbe → IHK oder HWK
  • Keine Beiträge ohne Mitarbeiter bei der BG

⚠️ Achtung: Bei handwerksnahen Tätigkeiten benötigst du oft einen Meistertitel. Ohne ihn droht ein Tätigkeitsverbot.

💡 Merke: Prüfe vor der Anmeldung, ob dein Beruf erlaubnispflichtig ist.

Genehmigungen und Sonderregeln

Je nach Branche können zusätzliche Nachweise nötig sein:

Typische Fälle:

  • Gastronomie: Schanklizenz, Hygienenachweise
  • Gesundheitswesen: Berufs- oder Heilpraktikererlaubnis
  • Bewachungsgewerbe: Unterrichtung/Prüfung IHK
  • Handwerk: Meisterpflicht

⚠️ Achtung: Ein fehlender Nachweis führt schnell zu Schließungen oder Bußgeldern.

💡 Merke: Prüfe vor dem Start, ob deine Tätigkeit genehmigungspflichtig ist.

Einzelunternehmen online gründen

Immer mehr Städte bieten eine digitale Gewerbeanmeldung an. Auch die steuerliche Erfassung läuft vollständig über ELSTER.

Vorteile:

  • schnelle Bearbeitung
  • weniger Wege
  • Dokumente digital abrufbar

💡 Merke: Wenn möglich, erledige die Anmeldung online – das spart Zeit und reduziert Fehler.

Kosten: Was kostet es, ein Einzelunternehmen zu gründen?

Die Gründung eines Einzelunternehmens ist im Vergleich zu anderen Rechtsformen sehr günstig. Der größte Kostenpunkt ist die Gewerbeanmeldung. Freiberufler zahlen sogar gar nichts, da sie kein Gewerbe anmelden müssen. Ein paar weitere Posten können je nach Branche und Ausstattung hinzukommen – insgesamt bleibt der Einstieg aber finanziell überschaubar.

Typische Startkosten:

  • Gewerbeanmeldung: 20–65 €
  • Notar + Handelsregister (nur e.K.): ca. 200–300 €
  • Geschäftskonto: 0–15 € monatlich
  • Domain & Website: 5–50 € monatlich
  • Versicherungen (optional, empfohlen): Betriebshaftpflicht, ggf. Berufshaftpflicht
  • Büroausstattung oder Tools: sehr unterschiedlich je nach Branche

👉 Tipp: Plane für die ersten sechs Monate einen kleinen Liquiditätspuffer ein. Viele Gründer vergessen laufende Fixkosten wie Software, Buchhaltung oder Versicherungen.

Typische laufende Kosten:

  • Steuersoftware oder Buchhaltungstool: 0–30 €
  • Versicherung: 10–40 € monatlich
  • Bankgebühren: je nach Anbieter
  • Werbung, Marketing, Material

Kostenübersicht

Kostenart Typische Spanne Pflicht?
Gewerbeanmeldung 20–65 € Ja (außer Freiberufler)
Handelsregister (e.K.) 200–300 € Nur für e.K.
Geschäftskonto 0–15 € mtl. Nein, aber empfohlen
Versicherungen 10–40 € mtl. Je nach Branche
Domain & Hosting 5–50 € mtl. Nein
Büroausstattung variabel Nein

⚠️ Achtung: Die größten finanziellen Risiken entstehen nicht beim Start, sondern durch spätere Nachzahlungen, fehlende Rücklagen oder falsche Umsatzschätzungen beim Finanzamt.

💡 Merke: Die Gründung selbst ist günstig – entscheidend ist, dass du laufende Kosten realistisch planst und im Blick behältst.

Steuern im Einzelunternehmen

Als Einzelunternehmer bist du steuerlich immer eine natürliche Person. Das bedeutet: Gewinne fließen direkt in deine Einkommensteuer. Zusätzlich können Umsatzsteuer und Gewerbesteuer anfallen – je nach Tätigkeit und Umsatzhöhe. Die Regeln sind klar, aber wichtig ist, dass du die drei Steuerarten voneinander trennst.

Einkommensteuer

Dein Gewinn (Einnahmen minus Ausgaben) wird in deiner privaten Einkommensteuererklärung versteuert. Der Steuersatz ist progressiv. Wenn du im Laufe des Jahres hohe Gewinne erzielst, kann das Finanzamt vierteljährliche Vorauszahlungen festsetzen.

Typische Bestandteile der Einkommensteuererklärung:

  • Anlage EÜR (wenn EÜR-Pflicht)
  • Anlage S (Freiberufler) oder G (Gewerbe)
  • Private Einkünfte wie Lohn, Mieteinnahmen etc.

👉 Tipp: Rücklagen bilden. Eine einfache Faustregel sind 25–30 % des Gewinns für Steuerzahlungen.

Umsatzsteuer

Die Umsatzsteuer betrifft deine Rechnungen. Du entscheidest im Fragebogen zur steuerlichen Erfassung zwischen Kleinunternehmerregelung (§ 19 UStG) und Regelbesteuerung.

Regelbesteuerung:

  • Du stellst Rechnungen mit 19 % bzw. 7 % Umsatzsteuer aus.
  • Du darfst Vorsteuer aus Eingangsrechnungen abziehen.
  • Monatliche oder vierteljährliche Umsatzsteuer-Voranmeldung möglich.

Kleinunternehmerregelung:

  • Keine Umsatzsteuer auf Rechnungen
  • Kein Vorsteuerabzug
  • Umsatzgrenzen: < 25.000 € Vorjahr und voraussichtlich < 100.000 € im laufenden Jahr

⚠️ Achtung: Ein Überschreiten der Umsatzgrenzen führt automatisch zum Wechsel in die Regelbesteuerung – oft mitten im Jahr.

💡 Merke: Wenn du viele Geschäftsausgaben hast, lohnt sich oft die Regelbesteuerung wegen des Vorsteuerabzugs.

Gewerbesteuer

Freiberufler zahlen keine Gewerbesteuer. Kleingewerbe und e.K.-Betriebe dagegen schon – aber nur, wenn der Jahresgewinn über 24.500 € liegt.

Die Steuer hängt vom Hebesatz der Gemeinde ab. Die IHK-Beiträge richten sich ebenfalls nach deinem Gewerbestatus.

Wichtige Punkte:

  • Gewerbesteuer ist Betriebsausgabe
  • Anrechnung auf die Einkommensteuer möglich
  • Kommunale Unterschiede können groß sein

👉 Tipp: Gewinne knapp über 24.500 € können durch sinnvolle Investitionen steuerlich optimiert werden.

💡 Merke: Für viele kleine Gewerbe fällt lange keine Gewerbesteuer an – aber du solltest deine Gewinnentwicklung gut beobachten.

Buchhaltung im Einzelunternehmen

Die Buchhaltung legt fest, wie du Einnahmen und Ausgaben dokumentierst. Für die meisten Einzelunternehmer gilt die Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR). Sie ist einfach, übersichtlich und schnell umzusetzen. Nur eingetragene Kaufleute (e.K.) oder Unternehmen mit kaufmännischem Umfang müssen eine Bilanz erstellen.

Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR)

Die EÜR funktioniert nach dem Zufluss-Abfluss-Prinzip: Einnahmen zählen, wenn das Geld eingeht; Ausgaben, wenn sie bezahlt werden. Damit lässt sich die Steuer sehr transparent ermitteln.

Was du brauchst:

  • Übersicht aller Einnahmen
  • Übersicht aller Ausgaben
  • Belege sauber sortiert
  • Private und geschäftliche Zahlungen strikt getrennt

Typische Fehlerquellen:

  • Fehlende Rechnungsnummern
  • Keine digitalen Belege
  • Privatkäufe über das Geschäftskonto

👉 Tipp: Nutze ein einfaches Buchhaltungstool, das Belege automatisch erkennt. Das spart sehr viel Zeit im Alltag.

Bilanz und doppelte Buchführung

Bilanzen sind nur notwendig, wenn du:

  • als e.K. im Handelsregister stehst
  • bestimmte Umsatz- oder Gewinngrenzen überschreitest
  • freiwillig bilanzieren möchtest

Du erfährst es frühzeitig vom Finanzamt oder vom Steuerberater, falls du in die Bilanzpflicht hineinwächst.

⚠️ Achtung: Die Umstellung von EÜR auf Bilanz ist aufwendiger. Plane etwas Vorlauf ein.

Beleg- und Dokumentationspflicht

Unabhängig von der Methode musst du:

  • Rechnungen 10 Jahre aufbewahren
  • Digitale Belege korrekt archivieren
  • Barumsätze sauber erfassen
  • Private und geschäftliche Ausgaben trennen

💡 Merke: Eine gute Buchhaltung ist nicht kompliziert – sie steht oder fällt mit sauberen Belegen und klarer Trennung zwischen privat und geschäftlich.

Einzelunternehmen nebenberuflich gründen

Ein Einzelunternehmen im Nebenberuf zu gründen ist unkompliziert. Du bleibst angestellt und startest parallel dein eigenes Gewerbe oder deine freiberufliche Tätigkeit. Rechtlich gibt es keine Unterschiede zur hauptberuflichen Selbstständigkeit – der Ablauf bleibt derselbe.

Wichtig ist dein Arbeitsvertrag. Viele Verträge erlauben Nebentätigkeiten, verlangen aber eine kurze Info an den Arbeitgeber. Die Nebentätigkeit darf deine Arbeitsleistung nicht beeinträchtigen und darf deinem Arbeitgeber nicht direkt Konkurrenz machen. Die Gründung selbst läuft ganz normal über Gewerbeamt oder Finanzamt (bei Freiberuflern).

In der Krankenversicherung bleibt dein Status so lange „angestellt“, bis deine selbstständigen Gewinne überwiegen. Das prüft die Krankenkasse und kann dich neu einstufen, wenn die Selbstständigkeit stärker wird. Für Steuern gilt: Gewinne aus dem Nebenjob musst du in der Einkommensteuererklärung angeben – egal wie klein sie sind.

Typische Vorteile:

  • geringer finanzieller Druck
  • Risiko minimieren
  • Geschäft testen, bevor du kündigst
  • flexible Arbeitszeiten

👉 Tipp: Achte auf saubere Stundenplanung. Viele unterschätzen die zusätzliche Belastung im Alltag.

💡 Merke: Nebenberuflich zu starten ist oft die sicherste und beliebteste Variante – du testest dein Konzept ohne Risiko einer Vollselbstständigkeit.

Einzelunternehmen zu zweit gründen – geht das?

Ein Einzelunternehmen ist per Definition eine Unternehmensform für eine einzige natürliche Person. Du kannst es daher nicht zu zweit gründen und auch keinen zweiten Inhaber aufnehmen. Mitarbeitende sind möglich, aber keine Mitunternehmer.

Wenn zwei Personen gemeinsam starten möchten, gibt es passende Alternativen:

GbR (Gesellschaft bürgerlichen Rechts)

Die einfachste und günstigste Rechtsform für zwei oder mehr Gründer. Keine Eintragungspflicht, kein Mindestkapital, aber gesamtschuldnerische Haftung mit Privatvermögen.

UG oder GmbH

Wenn Haftungsbeschränkung wichtig ist, sind diese Kapitalgesellschaften die sicherere Lösung. Notar, Stammkapital und formale Pflichten sind umfangreicher, aber das Privatvermögen ist geschützt.

Partnerschaftsgesellschaft (PartG)

Nur für bestimmte Freiberufler (z. B. Ärzte, Anwälte, Architekten). Keine Gewerbesteuer, keine Handelsregisterpflicht, aber klare Berufsregeln.

⚠️ Achtung: Viele versuchen, ein zweites „Einzelunternehmen“ neben einem anderen zu betreiben, um gemeinsam aufzutreten — das führt fast immer automatisch zur GbR und damit zu voller Sammelhaftung.

💡 Merke: Zu zweit gründen → nie Einzelunternehmen, immer eine Rechtsform mit mindestens zwei Inhabern.

Checkliste: Einzelunternehmen gründen

Eine klare Schritt-für-Schritt-Checkliste hilft dir, den gesamten Prozess ohne Fehler durchzugehen. Du kannst diese Liste direkt so abarbeiten – sie deckt alle verpflichtenden und optionalen Punkte ab.

Schritt Was ist zu tun? Pflicht?
✅ 1. Geschäftsidee konkretisieren Zielgruppe, Angebot, Preise, Kosten durchdenken Nein, aber essenziell
✅ 2. Tätigkeit prüfen Freiberuflich oder Gewerbe? Genehmigungen nötig? Ja
✅ 3. Name festlegen Eigener Name + Branche (Kleingewerbe) oder Fantasiename (e.K.) Ja
✅ 4. Gewerbeanmeldung Online oder vor Ort beim Gewerbeamt Ja, außer Freiberufler
✅ 5. Finanzamt Fragebogen zur steuerlichen Erfassung in ELSTER Ja
✅ 6. Geschäftskonto eröffnen Private und geschäftliche Finanzen trennen Nein, aber empfohlen
✅ 7. Berufsgenossenschaft Innerhalb einer Woche anmelden Ja
✅ 8. IHK/HWK Kommt automatisch nach Gewerbeanmeldung Ja (für Gewerbe)
✅ 9. Buchhaltung einrichten EÜR-System + Belege digital erfassen Ja
✅ 10. Versicherungen prüfen Betriebshaftpflicht, Berufshaftpflicht je nach Branche Nein, aber sehr wichtig

Zusätzliche Tipps für einen reibungslosen Start

  • Einnahmen und Ausgaben von Anfang an korrekt trennen
  • Rechnungen immer fortlaufend nummerieren
  • Digitale Kopien aller Belege speichern
  • Tätigkeitsbeschreibung im Gewerbeschein klar aber weit fassen
  • Auf Kleinunternehmergrenzen achten

👉 Tipp: Druck dir die Tabelle aus oder speichere sie digital. So behältst du jederzeit den Überblick beim Start.

💡 Merke: Wenn du diese Checkliste sauber durchgehst, bist du offiziell und rechtssicher startklar – ohne unnötige Schleifen mit Behörden.

Einzelunternehmen im Ausland gründen (Kurzüberblick)

Viele Gründer überlegen, ob sie ihr Einzelunternehmen auch außerhalb Deutschlands anmelden können. Rechtlich ist das möglich, aber die Bedingungen unterscheiden sich je nach Land deutlich. In einigen Ländern sind Steuern günstiger, in anderen ist die Bürokratie komplexer. Wichtig: Sobald du in Deutschland wohnhaft bist, bleibst du hier grundsätzlich einkommensteuerpflichtig, selbst wenn deine Firma im Ausland sitzt.

Schweiz

Die Schweiz bietet stabile Rahmenbedingungen, aber deutlich höhere Lebenshaltungskosten. Für ein Einzelunternehmen („Einzelfirma“) brauchst du:

  • Wohnsitz in der Schweiz
  • Registrierung im Handelsregister ab ca. 100.000 CHF Umsatz
  • AHV/IV/EO-Beiträge
    Die Gründung ist unkompliziert, aber ohne Schweizer Wohnsitz nicht realisierbar.

👉 Tipp: Die Schweizer „Einzelfirma“ ist nur sinnvoll, wenn du ohnehin in die Schweiz ziehst.

Österreich

Die Regeln ähneln Deutschland stark. Du meldest ein Gewerbe bei der Bezirkshauptmannschaft oder dem Magistrat an.

Pflichten:

  • Gewerbeanmeldung
  • Sozialversicherung Pflicht (SVS)
  • EPU (Ein-Personen-Unternehmen) sehr verbreitet
    Steuerlich gelten niedrige Einstiegshürden, die Abläufe sind übersichtlich.

Polen oder Ungarn

Beliebt wegen günstigeren Steuern und teilweise schnellen Verfahren. Aber:

  • Wohnsitz- oder Betriebsstättenpflicht
  • Risiko einer „Scheinauslandsgestaltung“
  • Doppelbesteuerungsabkommen müssen geprüft werden
    Ohne tatsächliche wirtschaftliche Präsenz im jeweiligen Land ist eine saubere Gründung nicht möglich.

⚠️ Achtung: Ein ausländisches Einzelunternehmen schützt dich nicht vor deutscher Steuerpflicht, wenn du deinen Wohnsitz in Deutschland hast oder hier deine Leistung erbringst.

💡 Merke: Nur wenn du wirklich im Ausland lebst und dort arbeitest, lohnt sich die Gründung – reine „Steuerausweichlösungen“ funktionieren nicht.

Typische Fehler & Risiken

Viele Einzelunternehmer starten schnell und unkompliziert – genau hier entstehen die meisten Fehler. Sie lassen sich leicht vermeiden, wenn du die typischen Stolperstellen kennst. Die größten Risiken betreffen Haftung, Steuern, fehlende Rücklagen und unklare Strukturen im Alltag.

Fehlende Trennung zwischen privaten und geschäftlichen Finanzen

Wenn private und geschäftliche Zahlungen über dasselbe Konto laufen, wird die Buchhaltung chaotisch. Belege gehen verloren, Ausgaben werden falsch zugeordnet und das Finanzamt stellt Rückfragen.

Typische Folgen:

  • fehlerhafte EÜR
  • hohe Nachzahlungen
  • Probleme bei einer Betriebsprüfung

👉 Tipp: Ein eigenes Geschäftskonto löst 90 % dieser Probleme.

Unterschätzte Haftung

Einzelunternehmer haften immer mit Privatvermögen. Viele unterschätzen dieses Risiko – besonders im Handel, Handwerk, Beauty- und Gastrobereich. Fehler, Schadensfälle oder Vertragsverstöße können teuer werden.

Schutzmaßnahmen:

  • Betriebshaftpflicht
  • Berufshaftpflicht
  • klare Verträge

⚠️ Achtung: Eine GmbH kann sinnvoll sein, wenn du hohe Risiken eingehst oder mit viel Ware arbeitest.

Falsche Wahl der Steuerform (Kleinunternehmer vs. Regelbesteuerung)

Die Kleinunternehmerregelung klingt verlockend, ist aber nicht immer sinnvoll. Wenn du hohe Ausgaben oder viele Geschäftskunden hast, kann Regelbesteuerung günstiger sein. Falsch gewählte Optionen führen später zu unnötigen Mehrkosten.

👉 Tipp: Vergleiche deine geplanten Ausgaben: Viel Vorsteuer → Regelbesteuerung.

Keine oder zu geringe Rücklagen

Steuerzahlungen, Reparaturen, Versicherungen oder schwache Monate kommen sicher – die Frage ist nur wann. Ohne Rücklagen geraten viele Einzelunternehmer nach einem halben Jahr in Schwierigkeiten.

Empfehlung:

  • Mind. 2–3 Monatskosten puffern
  • Rücklagen für Einkommensteuer anlegen

Fehlende oder falsche Tätigkeitsbeschreibung bei der Gewerbeanmeldung

Zu enge Tätigkeitsfelder blockieren später deine Angebote, zu weite Beschreibungen wirken unprofessionell und können Rückfragen der Behörden auslösen.

⚠️ Achtung: Änderungen sind möglich, aber vermeiden spart Zeit und Kosten.

💡 Merke: Wer klare Strukturen, Rücklagen und saubere Unterlagen hat, arbeitet entspannter – und vermeidet die typischen Stolperfallen von Einzelunternehmern.

Christian
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Gründer von shoperate

Ein Einzelunternehmen ist der schnellste und unkomplizierteste Weg in die Selbstständigkeit. Du startest ohne Mindestkapital, ohne komplexe Verträge und ohne lange Vorbereitungsphase. Gleichzeitig trägst du die volle Verantwortung – steuerlich, organisatorisch und rechtlich. Wenn du deine Tätigkeit korrekt einordnest, die wichtigsten Schritte sauber erledigst und deine Finanzen klar trennst, kannst du mit sehr wenig Bürokratie starten und sofort loslegen.

Für viele Gründer ist das Einzelunternehmen der ideale Einstieg, um eine Geschäftsidee zu testen oder ein Nebengewerbe aufzubauen. Mit zunehmendem Wachstum kannst du später problemlos in eine haftungsbeschränkte Rechtsform wechseln, wenn dein Risiko oder dein Umsatz steigt.

👉 Einfach starten – aber nie unvorbereitet. Wer die Grundlagen versteht, baut ein Einzelunternehmen, das stabil, rechtssicher und flexibel wächst.

lg Christian und das Team von shoperate

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Alle Angaben in diesem Artikel wurden nach bestem Wissen und Gewissen recherchiert. Eine Garantie kann dafür aber nicht abgegeben werden. Insbesondere stellt dieser Artikel keine Rechts- oder Steuerberatung dar.

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