Liquidität entscheidet darüber, ob dein Unternehmen morgen noch zahlungsfähig ist. In diesem Leitfaden erfährst du, was Liquidität bedeutet, wie du die drei Liquiditätsgrade berechnest, Engpässe frühzeitig erkennst und mit welchen konkreten Maßnahmen du deine Zahlungsfähigkeit nachhaltig sicherst.

Dieser Artikel führt dich in drei Schritten zur besseren Liquidität:
Liquidität beschreibt die Fähigkeit deines Unternehmens, alle fälligen Zahlungsverpflichtungen jederzeit und vollständig zu erfüllen. Der Begriff stammt vom lateinischen Wort „liquidus" (flüssig) und meint im Kern: Wie schnell kannst du Vermögenswerte in Bargeld umwandeln, um offene Rechnungen, Gehälter oder Steuern zu bezahlen?
Für dich als Unternehmer:in bedeutet das ganz konkret: Hast du am Ende jedes Monats genügend Geld auf dem Konto, um Miete, Wareneinkauf, Löhne und Finanzamt zu bedienen? Reicht das Guthaben, um auch unerwartete Ausgaben abzudecken? Genau das ist Liquidität — die Zahlungsfähigkeit deines Betriebs.
Dabei ist wichtig zu verstehen: Liquidität ist nicht dasselbe wie Gewinn. Ein Unternehmen kann auf dem Papier profitabel sein und trotzdem in eine Zahlungsunfähigkeit rutschen — etwa wenn Kunden ihre Rechnungen verspätet bezahlen oder größere Investitionen das Konto belasten. Umgekehrt kann ein Betrieb vorübergehend Verluste schreiben und trotzdem liquide bleiben, solange genügend liquide Mittel vorhanden sind.
💡 Merke: Liquidität bezeichnet die kurzfristige Zahlungsfähigkeit deines Unternehmens. Sie zeigt, ob du heute und in den nächsten Wochen alle Rechnungen bezahlen kannst — unabhängig davon, ob du langfristig Gewinne erzielst.
Liquidität ist die Grundlage für das Überleben jedes Unternehmens. In der Betriebswirtschaft gilt ein klarer Grundsatz: Liquidität geht vor Rentabilität. Der Grund ist einfach — ohne Zahlungsfähigkeit gibt es kein Unternehmen mehr, ganz gleich, wie profitabel es auf dem Papier ist.
Fehlende Liquidität hat weitreichende Folgen. Zunächst verlierst du Skontovorteile bei Lieferanten, weil du Rechnungen nicht innerhalb der Frist bezahlen kannst. Dann entstehen Mahngebühren und Verzugszinsen, die deine Kosten zusätzlich erhöhen. Wenn Gehälter nicht pünktlich ankommen, leidet das Vertrauen deines Teams. Banken und Lieferanten stufen deine Bonität herab, was künftige Finanzierungen erschwert.
Im schlimmsten Fall führt dauerhafter Liquiditätsmangel zur Insolvenz. Tatsächlich ist Zahlungsunfähigkeit — nicht mangelnde Profitabilität — der häufigste Grund für Insolvenzen bei kleinen Unternehmen. Besonders Betriebe in Gastronomie, Handel und Dienstleistung sind betroffen, weil Einnahmen oft schwanken, während laufende Kosten wie Miete und Personal konstant bleiben.
⚠️ Achtung: Ein profitables Geschäft schützt nicht automatisch vor Zahlungsunfähigkeit. Wenn ein Großkunde seine Rechnung über 20.000 € drei Monate zu spät bezahlt, kann das für einen kleinen Betrieb existenzbedrohend sein — selbst bei guter Auftragslage.
Um die Zahlungsfähigkeit deines Unternehmens messbar zu machen, gibt es drei Liquiditätsgrade. Sie setzen unterschiedliche Teile deines Umlaufvermögens ins Verhältnis zu deinen kurzfristigen Verbindlichkeiten. Je höher der Grad, desto mehr Vermögenswerte werden einbezogen.
Alle drei Kennzahlen basieren auf Bilanzdaten und liefern eine Momentaufnahme deiner finanziellen Lage. Die Formeln sind einfach — die Interpretation erfordert aber etwas Hintergrundwissen.
Die Liquidität 1. Grades — auch Barliquidität oder Cash Ratio genannt — misst, welchen Anteil deiner kurzfristigen Schulden du sofort aus vorhandenen Zahlungsmitteln begleichen könntest.
Formel: Flüssige Mittel ÷ kurzfristige Verbindlichkeiten × 100
Zu den flüssigen Mitteln zählen Bargeld in der Kasse, Bankguthaben und sofort verfügbare Schecks. Der empfohlene Richtwert liegt bei 10–50 %. Ein Wert von 100 % wäre zwar theoretisch ideal, bedeutet aber in der Praxis, dass zu viel Kapital unverzinst herumliegt.
👉 Beispiel: Dein Café hat 8.000 € auf dem Geschäftskonto und 2.000 € in der Kasse. Deine kurzfristigen Verbindlichkeiten (Lieferantenrechnungen, Umsatzsteuer) betragen 40.000 €. Liquidität 1. Grades: 10.000 ÷ 40.000 × 100 = 25 % — ein solider Wert.
Die Liquidität 2. Grades — auch Quick Ratio oder Acid Test genannt — bezieht zusätzlich deine kurzfristigen Forderungen ein. Sie zeigt, ob du deine Schulden bezahlen könntest, wenn alle offenen Kundenrechnungen eingehen.
Formel: (Flüssige Mittel + kurzfristige Forderungen) ÷ kurzfristige Verbindlichkeiten × 100
Der Richtwert liegt bei 100–150 %. Ein Wert unter 100 % bedeutet, dass du selbst bei vollständigem Eingang aller Forderungen deine kurzfristigen Schulden nicht decken könntest.
⚠️ Achtung: Nicht jede offene Forderung wird auch tatsächlich bezahlt. Wenn ein Kunde zahlungsunfähig wird, sinkt deine reale Liquidität deutlich unter den errechneten Wert. Gerade kleine Betriebe mit wenigen Großkunden sollten hier vorsichtig kalkulieren.
Die Liquidität 3. Grades — auch Current Ratio genannt — bezieht dein gesamtes Umlaufvermögen ein, also zusätzlich Vorräte und Warenbestände.
Formel: Umlaufvermögen ÷ kurzfristige Verbindlichkeiten × 100
Der Richtwert liegt bei 150–200 %. Diese Kennzahl ist die großzügigste Betrachtung, hat aber einen Haken: Vorräte lassen sich nicht immer schnell und zum vollen Wert verkaufen. Ein Lager voller saisonaler Ware oder verderblicher Lebensmittel ist auf dem Papier wertvoll, bringt aber im Engpass wenig.
👉 Tipp: Für den Alltag im kleinen Unternehmen ist die Liquidität 2. Grades die aussagekräftigste Kennzahl. Sie schließt Forderungen ein, lässt aber schwer verkäufliche Vorräte außen vor.
Die drei Liquiditätsgrade liefern eine statische Betrachtung — sie zeigen die Zahlungsfähigkeit an einem bestimmten Stichtag, zum Beispiel dem Bilanzstichtag am 31. Dezember. Das Problem: Einen Tag später kann die Situation bereits völlig anders aussehen, etwa wenn eine große Zahlung fällig wird oder ein Kunde überweist.
Die statische Liquidität basiert ausschließlich auf Bilanzdaten. Sie ist einfach zu berechnen, aber vergangenheitsorientiert. Außerdem lässt sie sich durch geschicktes Timing beeinflussen — wer kurz vor dem Stichtag eine offene Rechnung bezahlt, verändert die Kennzahlen, ohne die tatsächliche Finanzlage wirklich zu verbessern.
Die dynamische Liquidität betrachtet dagegen die zukünftigen Zahlungsströme. Sie stellt die Frage: Wie viel Geld kommt in den nächsten Wochen und Monaten herein, und wie viel fließt ab? Dafür brauchst du eine Liquiditätsrechnung oder einen Cashflow-Plan, der alle erwarteten Ein- und Auszahlungen gegenüberstellt.
💡 Merke: Für die tägliche Steuerung deines Betriebs ist die dynamische Betrachtung deutlich hilfreicher. Die statischen Kennzahlen brauchst du vor allem für Gespräche mit Bank, Steuerberater oder Investoren.
Eine solide Liquiditätsplanung ist das wichtigste Werkzeug, um Engpässe frühzeitig zu erkennen und rechtzeitig gegenzusteuern. Im Kern geht es darum, alle erwarteten Ein- und Auszahlungen für einen definierten Zeitraum — idealerweise 4 bis 12 Wochen — gegenüberzustellen.
Der Aufbau ist einfach: In einer Tabelle listest du links alle geplanten Einzahlungen (Kundenzahlungen, Bareinnahmen, sonstige Zuflüsse) und rechts alle geplanten Auszahlungen (Miete, Löhne, Wareneinkauf, Versicherungen, Steuern, Kreditraten). Die Differenz zeigt dir den erwarteten Liquiditätssaldo am Ende jeder Woche oder jedes Monats.
Ein einfacher Liquiditätsplan in Excel oder einer Tabellenkalkulation reicht für den Anfang völlig aus. Die Struktur ist immer gleich: Du startest mit dem aktuellen Kontostand, addierst alle erwarteten Einzahlungen und ziehst die geplanten Auszahlungen ab. Das Ergebnis ist dein Endbestand — also das Geld, das dir am Ende der Woche tatsächlich zur Verfügung steht.
👉 Tipp: Im Beispiel siehst du, dass KW 08 der engste Punkt ist — Gehälter und Wareneinkauf treffen aufeinander, während weniger Kundenzahlungen eingehen. Genau solche Engpässe erkennst du mit einer Liquiditätsplanung in Excel oder einer einfachen Vorlage Wochen im Voraus. Du musst keine teure Software kaufen: Eine Tabelle mit 8–12 Wochen, die du jeden Montag aktualisierst, reicht für den Anfang.
Wichtig dabei ist Regelmäßigkeit. Aktualisiere deinen Liquiditätsplan mindestens wöchentlich, idealerweise nach jedem größeren Zahlungsein- oder -ausgang. So erkennst du Engpässe nicht erst, wenn sie eintreten, sondern zwei bis vier Wochen im Voraus.
Achte besonders auf wiederkehrende Spitzen: Die Umsatzsteuervoranmeldung (am 10. des Folgemonats), Sozialabgaben, quartalsweise Versicherungsprämien oder saisonale Schwankungen. In der Gastronomie sind die Wintermonate oft schwächer, im Handel die Wochen nach Weihnachten. Wer diese Muster kennt, kann rechtzeitig Rücklagen bilden oder Zahlungsziele anpassen.
Für die formale Dokumentation gegenüber Banken oder bei Fördermittelanträgen wird oft ein Liquiditätsnachweis verlangt. Das ist im Grunde eine ausführlichere Version deines Liquiditätsplans, ergänzt um Kontoauszüge und eine Prognose der kommenden Monate.
Ein Liquiditätsengpass entsteht selten über Nacht. In den meisten Fällen gibt es Warnsignale, die Wochen vorher sichtbar werden — wenn du weißt, worauf du achten musst.
Wenn zwei oder mehr dieser Signale gleichzeitig auftreten, solltest du sofort handeln.
Folge dieser Reihenfolge, um die angespannte Liquidität schnell zu stabilisieren:
⚠️ Achtung: Ein Liquiditätsengpass ist noch keine Insolvenz. Aber wenn du erkennst, dass die Zahlungsunfähigkeit droht, gilt in Deutschland eine Antragspflicht innerhalb von drei Wochen (§ 15a InsO), in Österreich innerhalb von 60 Tagen. Spätestens dann solltest du professionelle Beratung einholen.
Wenn die Liquidität knapp wird, helfen zwei Hebel: Einnahmen beschleunigen und Ausgaben verlangsamen oder reduzieren. Die folgenden Maßnahmen lassen sich nach Zeithorizont unterscheiden.
Diese Maßnahmen wirken innerhalb weniger Tage bis Wochen:
Diese Maßnahmen brauchen etwas Vorlaufzeit, wirken aber nachhaltig:
Gerade in kleinen Betrieben passieren bei der Liquidität immer wieder dieselben Fehler. Wer sie kennt, kann sie vermeiden.
Gewinn mit Liquidität verwechseln. Das ist der häufigste und gefährlichste Irrtum. Dein Betrieb kann auf dem Papier Gewinn machen — wenn Kunden aber spät zahlen oder du hohe Investitionen getätigt hast, steht das Konto trotzdem auf null. Gewinn ist eine buchhalterische Größe, Liquidität ist das tatsächliche Geld auf dem Konto.
Keine Liquiditätsplanung machen. Viele Selbstständige schauen nur auf den aktuellen Kontostand und übersehen, dass in zwei Wochen Umsatzsteuer, Miete und Versicherung gleichzeitig fällig werden. Ohne Vorausplanung fehlt die Zeit, rechtzeitig zu reagieren.
Einzelkundenabhängigkeit unterschätzen. Wenn 40–60 % deines Umsatzes von einem einzigen Kunden stammen, reicht dessen Zahlungsverzug oder Ausfall, um deine gesamte Liquidität zu gefährden. Diversifikation schützt.
Steuerzahlungen vergessen. Die Umsatzsteuervoranmeldung ist am 10. des Folgemonats fällig. Lohnsteuer, Sozialabgaben, Einkommensteuervorauszahlungen — all das sind feste Abgänge, die viele Unternehmer:innen in der Planung unterschätzen.
Zu hohe Liquidität ignorieren. Auch das Gegenteil kann ein Problem sein: Wer zu viel Geld unverzinst auf dem Konto parkt, verliert Rendite. Ein gesundes Gleichgewicht zwischen Sicherheitspuffer und sinnvoller Verwendung ist entscheidend.
Bilanzwerte für bare Münze nehmen. Die Liquiditätsgrade aus der Bilanz zeigen nur einen Stichtag. Forderungen, die dort als Vermögen stehen, können in der Praxis uneinbringlich sein. Vorräte lassen sich nicht immer zum Buchwert verkaufen. Verlass dich nie ausschließlich auf statische Kennzahlen.
⚠️ Achtung: Besonders kritisch ist die Kombination aus schnellem Wachstum und knapper Liquidität. Wenn ein Betrieb mehr Aufträge bekommt, steigen zuerst die Ausgaben (Material, Personal), während die Einnahmen erst Wochen später fließen. Dieses sogenannte „Wachstumsproblem" trifft gerade erfolgreiche kleine Unternehmen härter als erwartet.
Für Unternehmen in Österreich gelten die gleichen Grundprinzipien der Liquidität wie in Deutschland — die rechtlichen Rahmenbedingungen unterscheiden sich aber in einigen Punkten.
Die Insolvenzordnung (IO) verpflichtet Unternehmer:innen in Österreich, bei Zahlungsunfähigkeit innerhalb von 60 Tagen einen Insolvenzantrag zu stellen. Seit der Reform 2021 gibt es zudem das Restrukturierungsverfahren (nach der EU-Richtlinie über Restrukturierung und Insolvenz), das eine Sanierung ermöglicht, bevor die tatsächliche Insolvenz eintritt. Das bietet kleinen Betrieben grundsätzlich mehr Handlungsspielraum als das frühere Ausgleichsverfahren.
Die Wirtschaftskammer Österreich (WKO) bietet kostenlose Erstberatung zu Liquiditätsfragen und Fördermöglichkeiten. Besonders relevant sind die Angebote der Fachgruppen für Gastronomie und Handel, die branchenspezifische Kalkulationshilfen bereitstellen.
Ein weiterer Unterschied betrifft die steuerlichen Fristen: Die Umsatzsteuervoranmeldung ist in Österreich bis zum 15. des zweitfolgenden Monats einzureichen (in Deutschland am 10. des Folgemonats). Das verschafft etwas mehr Puffer, sollte aber nicht dazu verleiten, die Rücklage für die USt hinauszuzögern.
Für die Liquiditätsplanung gelten in Österreich die Bestimmungen des Unternehmensgesetzbuches (UGB), insbesondere die §§ 189 ff. zur Rechnungslegung. Kapitalgesellschaften und bestimmte Personengesellschaften sind zur doppelten Buchführung verpflichtet, was die Berechnung der Liquiditätsgrade auf Basis der Bilanz ermöglicht. Einnahmen-Ausgaben-Rechner (EAR) können die Kennzahlen nicht direkt aus der Bilanz ablesen, sondern müssen ihren Liquiditätsplan auf Basis der tatsächlichen Geldflüsse erstellen.
💡 Merke: Wenn du in Österreich ein Unternehmen führst, nutze die kostenlosen Beratungsangebote der WKO — gerade bei Liquiditätsfragen und Fördermöglichkeiten kann das einen echten Unterschied machen.
Liquidität ist die Fähigkeit deines Unternehmens, alle fälligen Zahlungen jederzeit vollständig leisten zu können. Es geht um die kurzfristige Zahlungsfähigkeit — nicht um den langfristigen Gewinn. Ein profitabler Betrieb kann trotzdem illiquide sein, wenn Einnahmen zu spät eintreffen.
Über die drei Liquiditätsgrade. Die praxisrelevanteste Formel ist die Liquidität 2. Grades: (Flüssige Mittel + kurzfristige Forderungen) ÷ kurzfristige Verbindlichkeiten × 100. Ein Wert ab 100 % zeigt, dass du deine kurzfristigen Schulden aus vorhandenen Mitteln und Forderungen decken kannst. Alle Formeln und Richtwerte findest du im Abschnitt „Liquiditätsgrade".
Wenn es sämtliche fälligen Zahlungen fristgerecht erfüllen kann. Als Faustregel sollte die Liquidität 2. Grades bei mindestens 100 % liegen. In der Praxis heißt liquide sein aber auch, bei unerwarteten Ausgaben handlungsfähig zu bleiben — ein ausreichender Puffer gehört dazu.
Liquidität = Kannst du heute deine Rechnungen bezahlen? Rentabilität = Verdienst du langfristig mehr als du ausgibst? Ein Betrieb kann profitabel und trotzdem illiquide sein. Deshalb gilt: Liquidität vor Rentabilität — ohne Zahlungsfähigkeit überlebt kein Unternehmen.
Sofort wirken drei Dinge: offene Forderungen konsequent einziehen, Rechnungen am Tag der Leistung stellen und mit Lieferanten verlängerte Zahlungsziele verhandeln. Mittelfristig helfen Factoring, Lagerabbau und Rücklagenbildung. Den vollständigen Sofortplan findest du im Abschnitt „Liquiditätsengpass erkennen und handeln".
Statische Liquidität zeigt die Zahlungsfähigkeit an einem Bilanzstichtag — eine Momentaufnahme. Dynamische Liquidität betrachtet die zukünftigen Zahlungsströme über Wochen und Monate. Für die tägliche Steuerung deines Betriebs ist die dynamische Betrachtung deutlich hilfreicher. Details und Vergleichstabelle im Abschnitt „Statische vs. dynamische Liquidität".

Liquidität ist die Lebensader deines Unternehmens. Ohne ausreichende Zahlungsfähigkeit gerät selbst ein profitabler Betrieb in Schieflage — deshalb gilt in der Betriebswirtschaft: Liquidität vor Rentabilität.
Die drei Liquiditätsgrade geben dir eine erste Orientierung, wie es um deine Zahlungsfähigkeit steht. Noch wichtiger ist aber die dynamische Betrachtung: Ein einfacher Liquiditätsplan, den du wöchentlich aktualisierst, schützt dich besser vor Engpässen als jede Bilanzkennzahl. Ergänzend helfen konkrete Maßnahmen wie konsequentes Forderungsmanagement, verkürzte Zahlungsziele und der Aufbau einer Liquiditätsreserve, um auch in schwächeren Monaten handlungsfähig zu bleiben.
Ob Gastronomie, Handel oder Dienstleistung — wer seine Liquidität regelmäßig im Blick hat und frühzeitig gegensteuert, legt die Grundlage für ein stabiles, zukunftsfähiges Unternehmen.
lg Christian und das Team von shoperate
Alle Angaben in diesem Artikel wurden nach bestem Wissen und Gewissen recherchiert. Eine Garantie kann dafür aber nicht abgegeben werden. Insbesondere stellt dieser Artikel keine Rechts- oder Steuerberatung dar.
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